Produktmanagement
Seit mittlerweile zehn Jahren können Versicherer über alle wesentlichen Erfolgsfaktoren für das Produktmanagement und die Marktbearbeitung, insbesondere die Produkt- und Prämiengestaltung, frei und selbständig entscheiden. Über 90 Jahre lang war dies im hochregulierten Versicherungsmarkt nur für die Kommunikations- und Vertriebspolitik möglich.
Im Hinblick auf die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten in der Zwischenzeit ergriffen wurden und wo die künftigen Chancen, Herausforderungen und Grenzen der Produktpolitik liegen, ist zu beachten, dass in den vergangenen zehn Jahren nicht nur Änderungen im (Aufsichts-)Recht produktpolitische Wirkungen entfacht haben, sondern auch eine Vielzahl anderer Entwicklungen, z.B. im Kundenverhalten, in der Demografie, im Wettbewerberverhalten und der Herausbildung neuer Technologien.
Vor diesem Hintergrund sollte das Ziel eines Versicherers dabei insbesondere darin bestehen, kundenorientierte Produkte anzubieten, die bedarfsgerecht, flexibel, mit anderen Produkten kombinierbar, verständlich und preis-/leistungsmäßig gut sind sowie darüber hinaus die innere Sicherheit des Kunden erhöhen.
In diesem Kontext haben sich in den vergangenen Jahren in der Praxis verschiedene innovative Ansätze herausgebildet. Dazu zählen Zielgruppenprodukte, mehrstufige Leistungsangebote, Bausteinprodukte, Multi Line-Versicherungen, All Risks-Versicherungen oder White Label-Produkte.
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung bei der Optimierung ihres Produktmanagements benötigen, wenden Sie sich gern an einen in der rechten Infobox befindlichen Ansprechpartner.
Netzwerken Sie mit am 29. und 30. November 2011 in Köln: 15. Arbeitstreffen der User Group "Produktmanagement von Versicherungsunternehmen". Mehr Infos erhalten Sie unter nachstehendem Link.